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| - | ====== Jungscharfreizeit 2025 / Einleitung ins Freizeitthema ====== | ||
| - | Ich würde gerne das Original etwas kindlicher gestalten und zu Beginn der Freizeit vortragen. | ||
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| - | ===== Original von Eckart zur Nieden ===== | ||
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| - | ===== Adaption von ANP ===== | ||
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| - | Ich bin Jona – willst du meine Geschichte hören? | ||
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| - | Hallo! | ||
| - | Ich heiße Jona. Mein Papa hieß Amittai. Vielleicht hast du meinen Namen schon mal gehört. Viele denken dabei sofort an den riesigen Fisch – oder Wal – der mich geschluckt hat. Ich kann’s verstehen. Das ist eben das Erste, was den Leuten einfällt, wenn sie von mir hören. | ||
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| - | Dabei hätte ich viel lieber als großer Held in die Geschichte eingehen wollen! Als ein Prophet, der mit Gottes Kraft etwas richtig Großes geschafft hat! Ich hätte es schön gefunden, wenn die Menschen Ehrfurcht bekommen, wenn sie meinen Namen hören. So im Sinne von: „Boah, der Jona – was für ein Mann Gottes!“ | ||
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| - | Aber … tja. So kam es nicht. | ||
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| - | Ich bin nicht als Held berühmt geworden. Eher als jemand, der wegläuft, wenn’s schwierig wird. Als einer, der vor Gott geflohen ist. Einer, der in den Bauch eines Fisches musste, weil er ungehorsam war. Und das stimmt alles. Ich bin kein Superheld – eher jemand, der’s verbockt hat. | ||
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| - | Aber hey – hör dir erst meine ganze Geschichte an. Dann kannst du selbst entscheiden, | ||
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| - | Weißt du, ich glaube, man kann nicht alles haben: | ||
| - | Man kann nicht bequem leben, einfach das tun, worauf man Lust hat, Angst aus dem Weg gehen – und gleichzeitig etwas Großes mit Gott erleben. Ich hab mich damals für das Erste entschieden. Deshalb werde ich wohl immer ein bisschen wie eine lustige Figur aus der Bibel wirken. Nicht wie Mose oder Elia – eher wie der Prophet mit dem Fisch. | ||
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| - | Und trotzdem: Ich bin nicht traurig darüber. | ||
| - | Wenn durch mein Scheitern wenigstens sichtbar wird, wie groß Gott ist, dann ist das sogar gut so. Nicht ich bin der Held der Geschichte – Gott ist es! Er hat trotz meiner Fehler und meiner Angst mit mir etwas Gutes vorgehabt. Und am Ende hat er sogar durch mich andere Menschen erreicht. Er musste mich erst zurechtrücken – ja, zurechtbringen – aber dann konnte er durch mich wirken. | ||
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| - | Und das macht mich – ehrlich gesagt – froh. | ||
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